Ökostrom FAQ

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter ist sehr einfach. Sie suchen sich den neuen Ökostromanbieter aus, füllen das Online-Anmeldeformular aus und den Rest erledigt Ihr Anbieter.

In Deutschland gibt es kein eigenes Ökostromnetz – dies wäre logistisch und finanziell gar nicht machbar. Die unterschiedlich erzeugten Stromarten werden unabhängig von ihrer Herkunft in ein gemeinsames Netz eingespeist. Dem Strom selbst ist es dabei egal wie er erzeugt wurde – Strom ist Strom. Egal ob Ökostrom oder Atomstrom: Strom kommt immer über die gleichen Leitungen aus der Steckdose. Wenn ich als Ökostrom-Kunde Strom aus dem Stromnetz entnehme, dann speist mein Ökostromanbieter diese Menge Elektrizität in Form von nachhaltig erzeugtem Strom in das Netz ein. Je mehr Menschen Ökostrom beziehen, desto größer wird also der Anteil von Ökostrom im Strommix des Netzes.

Eine steigende Nachfrage nach Ökostrom sorgt dafür, dass neue umweltfreundliche Anlagen gebaut werden und damit konventionelle Kraftwerke verdrängen.

ÖkostromDas grüne Gewissen beruhigen, kostbare Ressourcen schonen, das Klima entlasten und keine Atomenergie mehr nutzen – es gibt viele Gründe, die für Ökostrom sprechen. Der Begriff Ökostrom ist allerdings gesetzlich nicht definiert. Üblicherweise handelt es sich um elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird, beispielsweise aus Wind- und Wasserkraft, Sonnenergie und Biomasse. Weil bei der Stromerzeugung keine fossilen Energieträger benutzt werden, entstehen keine CO2-Emissionen – mit Ausnahme der Biomasse. Diese Energieträger wie Holz oder Biogas verbrennen aber dennoch CO2-neutral, weil sie in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf eingebunden sind und nur so viel CO2 freisetzen, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben.

Von der Antragsstellung bis zur endgültigen Umstellung vergehen in der Regel vier bis zehn Wochen. In Ausnahmefällen, beispielsweise bei Umzug in eine neue Wohnung kann der Wechsel auch schneller gehen, bzw. sogar bis zu sechs Wochen rückwirkend zum Einzugsdatum erfolgen. Länger dauern kann es hingegen, wenn der aktuelle Stromvertrag noch läuft und kein Sonderkündigungsrecht für den Kunden besteht. Dann beginnt der neue Vertrag erst nach Ablauf des alten. Wichtig: während der Umstellung läuft der Strom durchgehend weiter.

Ihre Kundennummer finden Sie auf der letzten Jahresrechnung Ihres derzeitigen Anbieters. Sie wird häufig auch als Vertragskontonummer bezeichnet.

Den Anteil des Strompreises für die Beschaffung der Strommengen für die eigenen Kunden, kann der Stromanbieter selbst bestimmen. In günstigen Stromtarifen fällt der Anteil der Energiebeschaffung und des Vertriebs geringer aus. Hier verzichtet der Stromanbieter einen Teil der möglichen Gewinnmarge durch den Strompreis. In teureren Tarifen liegt dieser Kostenbestandteil höher.

In der Regel nimmt der neue Versorger bereits ein bis fünf Tage nach dem der Übermittlung des Wechselantrags Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie einen Online-Tarif abgeschlossen haben, erhalten Sie die Vertragsunterlagen und alle weitere Korrespondenz per E-Mail. Ist es kein reiner Online-Tarif werden die Unterlagen per Post versendet. Wenn Sie nach mehr als einer Woche noch keine Eingangsbestätigung Ihres Anbieters erhalten haben, wenden Sie sich bitte direkt an Ihren neuen Versorger.

Die Zählernummer finden Sie auf Ihrer letzten Jahresrechnung oder direkt auf Ihrem Stromzähler. Diese befinden sich entweder in der Wohnung oder in den Kellerräumen. Die Zählernummer ist eine feststehende, sich nicht verändernde Nummer mit vier bis 16 Ziffern. Sie steht meist über oder unter einem Strichcode. Sie ist nicht zu verwechseln mit dem Zählerstand. Der Zählerstand verändert sich je nach Energieverbrauch und gibt die aktuelle Zahl der bisher verbrauchten Kilowattstunden an.